Craniosacral Therapie

Schwabing / Maxvorstadt  


 Edelsteine wurden schon vor Jahrtausenden als Heilsteine eingesetzt. Ob im alten Ägypten,  im Ayurveda oder im Mittelalter  bei Hildegard von Bingen. Überall dort hatte die Steinheilkunde Bedeutung.  Bis zum Jahre 1790 wurde das Fach Steinheilkunde sogar an Universitäten gelehrt. 

Leider sind die Steine viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten. Bei uns in Deutschland wurde die Steinheilkunde erst in den 1980er Jahren bekannt. Ich persönlich bin sehr fasziniert von den Steinen. Sie sind so unterschiedlich in ihren Formen , Farben und Charakteren. Einfach wunderbar! Jeder ist für sich einzigartig, wie wir Menschen auch. 

Ich bin fest davon überzeugt, dass sie uns, sofern wir uns auf sie einlassen, von großem Nutzen sein können.

 



 Stein des Monats September 2022


Calcit


Es ist Herbst, Zeit um in den Wald zu gehen und Pilze zu suchen. Ich hab schon einen gefunden, allerdings nicht im Wald.....
Dieser Pilz ist aus Calcit und befindet sich in unserer Mineraliensammlung.
Calcit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral mit einem schier unendlichen Formen und Farbenreichtum.
Kristallsystem: trigonal
Chemische Formel: CaCO3+ Ba, Co,Pb, Sr, Zn, Cu

Foto: Norbert Seidel





Stein des Monats August 2022


Rubin


Der Rubin ist ein Aluminiummineral der Korund- Familie.
Nur durch Chrom gefärbte Korunde dürfen als Rubin bezeichnet werden.
Kristallsystem: trigonal
Chemische Formel: Al2O3, sowie Beimengungen von Cr
Der Rubin entsteht primär-liquidmagmatisch


Foto: Norbert Seidel





Stein des Monats Juli 2022

Bernstein

Diese schöne Bernstein- Perle (eine Hälfte)  hat mein Mann im Juni am Nordseestrand gefunden.
Der Bernstein zählt zu den organischen Stoffen und gehört keiner Mineralklasse an.
 Er entsteht sekundär aus fossilem (mindestens 2 bis fünf Millionen Jahre alt) Baumharz.


Foto: Norbert Seidel





Stein des Monats Juni 2022

Amethyst

Es ist Juni, der erste Monat des Sommers.
In Anlehnung an das Thema der Natur ( überall stehen wunderschöne Blüten), stelle ich wieder einen Stein aus unserer Sammlung vor. Es ist ein ganz besonderer Amethyst, ein   Flora - Amethyst.
Der Amethyst gehört ebenfalls in die Familie der Quarze.

Kristallsystem: trigonal
Chemische Formel: SiO2 +( Al, Fe, Ca, Mg, Li, Na)

Der Amethyst entsteht primär-hydrothermal aus schwach eisenhaltiger Kieselsäurelösung.

Foto:Norbert Seidel




Stein des Monats Mai 2022

Bergkristallgwindel

Im Mai stelle ich an dieser Stelle den edelsten Vertreter der Quarze vor, den Bergkristall.Bergkristalle kommen weltweit sehr häufig und  in ganz unterschiedlichen Varietäten vor. Bei diesem Exemplar handelt es sich um etwas ganz besonderes, ein Bergkristallgwindel.Beim Bergkristallgwindel sind die Kristallflächen verdreht.
Kristallsystem: trigonal
Chemische Formel: SiO2
Der Bergkristall entsteht primär-hydrothermal aus reiner Kieselsäurelösung


Foto: Sölve Seidel





Stein des Monats April 2022

Rubin

Um in den Farben des Frühlings zu bleiben ( überall spriessen lila farbene  Krokusse), habe ich mich im April für diesen wunderschönen Rubin entschieden.
Der Rubin ist ein Aluminiummineral der Korund- Familie.
Nur durch Chrom gefärbte Korunde dürfen als Rubin bezeichnet werden.
Kristallsystem: trigonal
Chemische Formel: Al2O3, sowie Beimengungen von Cr
Der Rubin entsteht primär-liquidmagmatisch


Foto: Sölve Seidel



 

Stein des Monats März 2022

Goshenit

 

Um die Familie der Berylle zu vervollständigen, habe ich mich in diesem Monat für den Goshenit entschieden.

Kristallsystem: hexagonal
Chemische Formel:  Be3Al2Si6O18
Der Goshenit entsteht primär-magmatisch 

 

 


Foto: Sölve Seidel







Stein des Monats Februar 2022

Morganit

Um die Unterschiede dieser Mineralien "heraus zu kristallisieren", habe ich für den Februar noch ein Mineral aus der Gruppe der Berylle ausgesucht, den Morganit.
Kristallsystem: hexagonal
Chemische Formel:  Be3Al2Si6O18
Der Morganit entsteht primär-magmatisch


Foto: Norbert Seidel

Morganit: rosa Beryll, geätzt

Geätzter Kristall
Kristalle entwickeln sich oft in einer mit Mineralstoffen übersättigten Nährlösung (hydrothermale Bildung).
Wenn sich die Umgebungsbedingungen des entstandenen Kristalles später so verändern, daß die zuvor übersättigte Lösung den Kristall chemisch angreift und dieser Vorgang vor der endgültigen Auflösung des Kristalles wieder gestoppt wird (z. B. durch Entzug der hydrothermalen Lösung), verbleiben die sogenannten „geätzten Kristalle“.
Wir kennen einen  vergleichbaren „Lösungsprozeß“ von tauendem Eis, das durch Erhöhung der Umgebungstemperatur neue skurrile Formen bildet, je nach Einwirkung von Wärme, von fließendem Wasser, Druck etc.






Stein des Monats Januar 2022

Aquamarin

Dieser wunderbare Aquamarin aus unserer Sammlung erscheint uns wie Eis.
Der Aquamarin gehört, ebenso wie der Heliodor, in die Gruppe der Berylle.
Kristallsystem: hexagonal
Chemische Formel: Be3Al2Si6O18
Der Aquamarin entsteht primär-magmatisch


Foto: Norbert Seidel

Eis-Aquamarin



Stein des Monats Dezember 2021

Heliodor
Sieht hier aus wie eine Adventskerze, ist aber ein Heliodor!
Der Heliodor gehört in die Gruppe der Berylle.
Kristallsystem: hexagonal
Chemische Formel: Be3Al2Si6O18
Der Beryll entsteht primär-magmatisch

Foto: Norbert Seidel

Kerzen-Heliodor


Stein des Monats November 2021

Inspiriert durch die  Farben des Herbstes habe ich den ACHAT als Stein des Monats Oktober auserkoren.

Der Achat ist ein feinfaseriges, mikrokristallines Quarzmineral der Chalcedon-Gruppe.

Kristallsystem: trigonal

Chemische Formel: SiO2+ Al, Ca, Cr, Fe, Mg, Mn, Na, Ni

Vorkommen: weltweit

Entstehung: primär-hydrothermal  (meist in Gesteinshohlräumen)

Wie Steine wachsen, so wirken sie.

Primäre Entstehung: Startphasen des Lebens, Ideen entwickeln und umsetzen.

Die jeweilige Signatur des Steins kann  darüber hinaus Aufschluss über seine Verwendung geben.

Hier ein besonders schönes Exemplar aus unserer Sammlung:


Foto: Sölve Seidel

                                                            Psychedelic Achat 


 
Anruf
Karte